



Natalie begann ihre Karriere an der Oper in Montreal Ende der 80er-Jahre, wo sie bei der Gesellschaft für zeitgenössische Musik von Quebec auch begann, zeitgenössische Musik zu erforschen.
Entgegen ihrer Kunst nahm sie 1991 das Schlageralbum "Natalie", unter der Leitung des berühmten französischen Texters, Eddie Marnay, einem der Lieblingstexter von Céline Dion, auf.
1992 wurde sie zu einer Gala zu Ehren des Besuchs von Königin Elisabeth II im Rahmen einer Feier anlässlich des 125. Jahrestags des kanadischen Staatenbunds eingeladen, zu singen; sie trat auch im Lanaudière Amphitheater in Joliette für die vom CBC-TV produzierte Übertragung der Messe von „Johannes dem Täufer“ auf.
1993 war sie Gastsolistin bei der Société de Musique Contemporaine du Québec, was vom CBC-TV übertragen wurde. Sie sang zu Stücken von Komponisten wie Arsenault, Vivier, Smith, Gonneville und Pelletier.
Bei einer Reise in die Schweiz, wo sie an Aufnahmen von Andrew Lloyd Webbers "Requiem" mit dem Genfer Kammerorchester und "Missa Alba" mit dem Orchester von Montreux teilnehmen durfte, vermischte Natalie Choquette zum ersten mal Oper und Humor mit der Show "De Vigneault à Mozart", mit einer der führenden Divas der komischen Oper, "La Fettucini" in der Hauptrolle. Bei ihrer Rückkehr nach Hause führte sie diese Show in ausverkauften Häusern in Montreal und Konzerthallen in ganz Québec auf. Bei den folgenden Tourneen nach Frankreich und in die Schweiz war die Show noch einmal ein Riesenerfolg.
Anfang 1994 wurde ein Album mit dem Titel "De Vigneault à Mozart" mit Ausschnitten aus der Show unter dem ISBA MUSIC-Label herausgebracht. Im Frühjahr 1994 kehrte Natalie in die Schweiz zurück, um an einer Aufnahme von "La passion selon St. Mathieu" mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne teilzunehmen, während sie gleichzeitig ihre Ideen für eine neue Show: "La Diva: Who Ever Said Opera Was Boring?" mit einer Reihe von parodistischen Sketchen und urkomischen Parodien von vierzehn verschiedenen Diven zum Abschluss brachte. Bei dieser Show kommuniziert sie mit ihrem Publikum durch die vielen Eigenschaften der Diven, die sie nachahmt. Deren Dreistigkeit wird veranschaulicht, wenn sie die Charakterzüge wie Wutanfälle, Launen, Phantasien, Überschwänglich-keit, Eitelkeit und andere übertriebene Gefühle vereint.
Diese Show, die das erste Mal beim Quinzaine de la Voix-Festival von Montreal im Jahre 1994 aufgeführt wurde, stieß sowohl auf kritische wie lobende Kritik und wurde bei ihren Starttourneen in Québec und Frankreich Anfang 1995 immer in übervollen Theatersälen aufgeführt. Der Sommer war erneut ein Riesenerfolg. Sie erhielt stehende Ovationen beim internationalen Sommerfestival in Québec City, bekam endlosen Beifall beim Just For Laughs Festival in Montreal, wo sie das zweite Jahr in Folge eine Hauptattraktion bei den Galaabenden des Festivals war, zahlreiche Veranstaltungen am Theatre de Verdure des La Fontaine Parks in Begleitung des Metropolitan Symphony Orchestra, bis zu hellauf begeisterten Kritiken am angesehenen Choralies in Vaison-la-Romaine, Frankreich.
Im Herbst 1995 brachte ISBA MUSIC das Album "La DIVA" heraus, das dreizehn ausgewählte Titel aus "La Diva: Who Ever Said Opera Was Boring?" umfasste. Nur ein paar Wochen später würdigte die Elite der Unterhaltungsindustrie von Québec Natalie Choquettes einzigartiges Talent bei den angesehenen ADISQ-Auszeichnungen, wo sie eine Félix-Kandidatin für die beste Leistung in der Kategorie Humor war. Im folgenden Jahr, 1996, wurde ihr Erfolg erneut anerkannt, als "La DIVA" für einen Félix in der Kategorie des "besten klassischen Albums" nominiert wurde.
1996 konnte sie ihren Erfolg beim Just For Laughs Festival in Montreal, beim internationalen Festival von Lanaudière sowie beim "Place des Arts" mit dem angesehenen Montreal Symphony Orchestra fortsetzen. Zusätzlich trat sie mit dem Trois-Rivières Symphonieorchester beim "Festival International de l'Art Vocal" und erneut beim "Festival International de Lanaudièrs" auf.
Im Februar 1997, nach einer Tournee mit fast 120 Auftritten, wurde Natalie Choquette der angesehene Rideau-Preis 1997 für die beste Konzerttournee und für ihren "hervorragenden Beitrag zur Popularisierung der Gesangskünste" verliehen. Im Sommer 1997, nach hochgelobten Auftritten beim Festival For Laughs von Montreux, brachte ihr Auftritt in dem "Classic Queen Rock Concert" mit David Palmer und dem Trois-Rivières Symphonieorchester ihr Gesangstalent zu neuen Höhepunkten.
Im Herbst 1997 nahm Natalie ein neues Album mit dem St. Petersburg New Philharmonic Orchestra aus Russland auf und gab eine Reihe von Konzerten in Frankreich und Italien, bevor sie für weitere Auftritte nach Singapur reiste. Bei ihrer Rückkehr nach Hause war sie die Hauptattraktion bei einem Sonderkonzert des Montreal Symphony Orchestra unter der Leitung von Maestro Charles Dutoit. Dieses Konzert wurde für das Fernsehen aufgezeichnet und im darauf folgenden Jahr mehrfach international ausgestrahlt. Im November und Dezember 1997 war Natalie mit einer Show auf Tournee in Ontario, New Brunswick und Québec, die speziell für die Urlaubszeit entworfen wurde, "La DIVA´s Prayer", in der sie Lieder aus einem Dutzend verschiedener Länder, jeweils in ihrer Originalsprache, sang.
1998 stellte sie eine neue Show vor und bot eine Auswahl von Konzertpaketen für Zuhause und das Ausland an. Als Gewinnerin des Opus Public Award 1998 bei einer vom "Conseil Québécois de la Musique" (Musikrat Québec) inszenierten Galafeier trat Natalie wieder in ausverkauften Häusern mit dem Orchestre Symphonique de Québec in dem angesehen großen Theater von Québec City auf, bevor sie eine neue Konzertreihe in Frankreich in Angriff nahm.
Beim internationalen Humorfestival 1998 in St. Gervais, Frankreich, wurde Natalie Choquette "Le Grand Prix du Jury" sowie "Le Prix du Public" verliehen, was ein erneuter Beweis für das andauernde Liebesverhältnis des Publikums und der Opernfachleute mit La Diva war. Diese beiden Preise bestätigen erneut ohne Frage, dass die große Oper von der breiten Öffentlichkeit in aller Welt geschätzt wird.
1999 wurde Natalie die "Silberne Rose von Montreux" für das Konzert mit dem Montreal Symphonic Orchestra unter der Leitung von Maestro Charles Dutoit verliehen. Weiterhin erhielt sie 1999 den "Le Prix Du Jury" - Haguenau, Frankreich.
Bei der "Nokia Night Of The Proms '99" bekam sie neben Stars, wie z.B. Status Quo, Zucchero und John Miles den meisten Beifall. Sie war insgesamt viermal der Publikumsliebling bei den Tourneen der „Nokia Night Of The Proms“. Solch eine Euphorie für einen Klassik-Repräsentanten hatte es während dieser alljährlich stattfindenden Tournee letztmals 1995 beim Auftritt des italienischen Tenors Andrea Bocelli gegeben. Das Publikum feierte Natalie Choquette mit stehenden Ovationen.
Im Mai 2000 folgten die ersten Solokonzerte in Deutschland in der Kölner Philharmonie, der Alten Oper in Frankfurt und der Philharmonie am Gasteig in München. Natalie Choquette wurde frenetisch mit stehenden Ovationen vom jeweiligen Publikum und der anwesenden Presse gefeiert.
Im Anschluss an diese Tournee spielte Natalie Choquette im Jahr 2000 das berühmte Wiener Donauinselfestival vor rund 60.000 Zuschauern als abendfüllender Topact.
Es folgten unzählige TV-Auftritte in Deutschland. Im Jahr 2001 spielte sie das bekannte Faschingskonzert mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus und ging erneut auf eine ausgedehnte Tournee in Deutschland, wieder mit dem entsprechenden Erfolg.
In den Jahren 2002 und 2003 wurden in Europa nur einige ausgesuchte, handverlesene Festivals gespielt und 3 Konzerte mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich. Man konzentrierte sich wieder auf Japan, China, Taiwan, Singapur, VAE und die Bermudas.
Ab Mitte 2003 arbeitete sie an einem neuen Programm, welches von den Machern des Montreal Jazz Festival produziert wurde und seine glanzvolle Weltpremiere am 26.02.2004 in Montreal hatte. Zwei Tage zuvor aber ließ sie es sich nicht nehmen erneut mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus zu spielen. Unnötig zu erwähnen, dass sie auch bei diesem Konzert mit Standing Ovations gefeiert wurde.
2005 wurde ihr Album "Aeterna" als "Best Selling Classical Album" in Kanada ausgezeichnet und erhielt darüber hinaus den Felix Award für das "Classical Album Of The Year". Mit AETERNA zeigt sie sich als einfühlsame und verantwortungsbewusste Künstlerin: Es ist das erste Album einer Trilogie zugunsten der Krebsstiftung Québec, deren Repräsentantin sie ist. Mit Mozarts „Ave verum“, J.S. Bachs „Jesus bleibet meine Freude“, Schuberts „Ave Maria“, Rachmaninovs „Vacalise“ zelebriert Choquette auf AETERNA in 21 Titeln das Leben mit all seinen Facetten von Freude, Sorge, Leid und Erlösung als eine Verbeugung vor den Menschen, die ihr Leben voller Liebe und Würde leben.
Im Winter 2006 begeisterte sie bei der Show „Circus meets Classic“ des berühmten Circus Roncalli in der Kölnarena und auch bei der Roncalli-Show „Clowns in Concert“ im Februar 2008 im Konzerthaus Dortmund hat sie als Special Guest zugesagt.
Darüber hinaus erfüllte und erfüllt sie nach wie vor den äußerst zeitraubenden, aber sehr schönen Beruf einer Mutter für ihre beiden kleinen Töchter und neuerdings auch den einer Großmutter für das Kind ihrer ältesten Tochter Florence. Nach vollzogenem Management-Wechsel unterschrieb sie gerade einen Langzeit-Vertrag mit uns.